
Shared Presence
Kurzzusammenfassung
Ein UX-Konzept für gemeinsame Erlebnisse, trotz körperlicher Barrieren. Die Oma im Altersheim kann live an der Oper teilhaben, von ihrem Zimmer aus. Die Patientin mit Krebs im Endstadium feiert ein letztes Mal Weihnachten mit ihrer Familie, während sie im Krankenhausbett liegt. Der Vater der wegen seiner Arthrose nicht mehr gehen kann, wandert gemeinsam mit seiner Familie auf seinen liebsten Berg, während er auf seiner Couch Zuhause sitzt.
Gespräche, Bilder und Hintergrundgeräusche werden von einem Sender aufgenommen und live an den Empfänger und seine sogenannte "fernpresenz Brille" übermittelt.

Motivation
Durch die Erfahrung von Angehörigen die wegen Krankheit oder körperlicher Gebrechen nicht mehr in der Lage waren das Krankenhaus oder das eigene Zuhause zu verlassen, aber auch durch persönliche Erfahrungen, hat mich ein Thema sehr beschäftigt: "was wäre wenn man in der Lage wäre Menschen auf digitale weise live, mit auf Reisen zu nehmen?"



Prozess
Nachdem ich Mitte 2025 das erste Mal eine VR-Brille getragen hatte und verblüfft war wie real es sich angefühlt ha, dacht ich "dies muss doch für Menschen in Isolation zugänlgich sein, als eine Art der Therapie."
Die nächsten Gedanken drehten sich darum wie man die Menschen die nicht mehr in der Lage sind, dennoch an ihre liebsten Orte zu entführen ohne dass sie ihr Bett verlassen.
Da kam die Idee mit der AR-Brille/FaceTime/Dokumentationsfilm Format Fusion.
Ich recherchierte zuerst nach bereits bestehenden Methoden, bei denen die bettlägrige Person dank einer Art AR-Brille, dort sein können, wo ihre Angehörigen gerade sind. Um die Isolation zu verlassen und trotz Gebrechen einen Teil der Aussenwelt zu sein.
Der erste gedanktliche Plan wäre es, Die Brille mit einer Telefonie-App zu verknüpfen, bei der nur der Sender Bilder und Ton überträgt.
Der Sender soll eine Konstruktion tragen bei der vorne eine 360 Grad Kamera befestigt ist, am Rücken ein "Ambiente Mikrofon" für die Umgebungsgeräusche und im Ohr trägt der Sender Kopfhörer mit Richtrohrmikrofon-Technologie. Diese Konstellation soll dem Em Empfänger, in diesem Fall die bettlägrige Person" ein Gefühl vermitteln dabei zu sein. Alles zusammen sollte so harmonisch sein wie beispielsweise bei einem Dokumentarfilm.
Gleichzeitig soll das sprechen miteinander ebenfalls möglich sein, was der Person Zuhause noch ein realeres Gefühl von "ich bin dabei" vermitteln soll.
Um meine Idee bildlich etwas anschaulicher darzustellen, verwendete ich "Canva" um ein Virtuelles Bild meiner Idee zur Veranschaulichung zu erstellen.
Vision
Persönlich mein Koffer dank einem BA Studium interaction Design mit Werkzeugen zu füllen für die Umsetzung solcher Ideen um damit Menschen in Isolation den Zugang zur Aussenwelt auf digitale weise zu ermöglichen.